Drei Auszeichnungen für das Krupp Medienzentrum in 2007.
Für sein innovatives und vorbildliches betriebliches Gesundheits-Management wurde das Krupp-Medienzentrum im Jahre 2007 dreimal ausgezeichnet:
- 1. Platz Innovationspreis „sozial-aktiv“ des Landes Rheinland-Pfalz
- 2. Platz Förderpreis „Gesunde Mitarbeiter – gesundes Unternehmen“ der Großhandels- und Lagerei-Berufsgenossenschaft
- 1. Platz Arbeitsschutzpreis des Landes Rheinland-Pfalz
Das Betriebliche Gesundheits-Management im Krupp-Medienzentrum:
Gesundheits-Management ist im Sinziger Familienunternehmen Chefsache,hat einen hohen innerbetrieblichen Stellenwert und ist Teil der
Unternehmenskultur der Firma. „Offene und regelmäßige Kommunikation zum Thema Gesundheit ist bei uns zur Selbstverständlichkeit
geworden“, unterstreicht Geschäftsführer Hermann Krupp. Das innovative Gesundheits-Management des Medienunternehmens besteht aus
einem ganzen Bündel unterschiedlicher Maßnahmen. So sorgt die Mitgliedschaft im Arbeitskreis „Gesunde Unternehmen“ für einen
Wissenstransfer, für Denkanstöße und für praktische Hilfe bei der Umsetzung einzelner betrieblicher Aktionen.
Dieser Arbeitskreis, dem führende Unternehmen im Kreis Ahrweiler angehören, hat sich zum Ziel gesetzt, die „betriebliche Gesundheitsförderung“
in Zusammenarbeit mit der AOK zum festen Bestandteil ihrer Unternehmenskultur werden zu lassen. Prof. Dr. Stefan Sell vom
Rhein-Ahr-Campus in Remagen sorgt für die wissenschaftliche Begleitung dieses Projektes. Die aktive Mitarbeit der Unternehmensführung in
diesem Gremium und die Einrichtung eines „Steuerkreises Gesundheit“ in der Firma sind die zentralen institutionellen Elemente des Konzeptes.
Die Einrichtung altersgemischter Teams, ein umfangreiches Seminarangebot für Führungskräfte und Mitarbeiter runden das Programm ebenso ab wie
das Angebot von Workshops zu Gesundheitsthemen oder der wöchentliche Obsttag für alle Mitarbeiter, ein Frühsportangebot und Massage im Betrieb.
Ein wichtiges Ziel ist es, bei allen Mitarbeitern das Bewusstsein für Fragen der Gesundheitsvorsorge zu wecken und einen betrieblichen Rahmen
zu bieten, der es möglich macht, dass die Mitarbeiter eigenverantwortlich etwas für ihre Gesundheit tun können. Dies kommt
auch der Lebensqualität der Arbeitnehmer zugute. „Das ist ein gewünschter Nebeneffekt, denn Gesundheits-Management wird in unserem Hause nicht nur
unter Kostengesichtspunkten betrieben“, betont der Geschäftsführer des Medienzentrums. Die Unternehmensmaxime lautet: „Wir arbeiten
zielorientiert darauf hin, dass unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bis ins hohe Alter qualifiziert und in Gesundheit mitarbeiten können.“
Die Einrichtung altersgemischter Teams, die Wiedereingliederung junger Mütter und das Ziel, die Arbeitsfähigkeit der heute im Durchschnitt 35- bis
45-jährigen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in den nächsten 15 bis 25 Jahren mit geeigneten Maßnahmen zu erhalten, sind zentrale Eckpunkte des Modells.
Messbare Erfolge durch betriebliches Gesundheits-Management:
Peter und Hermann Krupp verweisen auf die großen Erfolge, die mit einem nachhaltigen Gesundheits-Management zu erzielen sind. Dies ergab
ein Vergleich von zwei Mitarbeiterbefragungen aus 2003 und Ende 2006 in Zusammenarbeit mit der Fachhochschule Remagen. Im Krupp-Medienzentrum
bewerten 73 % der Beschäftigten ihren eigenen Gesundheitszustand als gut oder sehr gut. Der Bundesvergleich liegt hierbei nur bei 48 %. Durch
die Gesundheits-Maßnahmen im Unternehmen steigt auch das Gesundheits-Bewußtsein der Mitarbeiter stark an. So gab es in den
letzten Jahren deutliche Verbesserungen z.B. bei den Themen genügend Schlaf, Raucherentwöhnung oder Entspannung. Besonders stolz ist die
Geschäftsführung auf die deutliche Abnahme von Stress-Faktoren in ihrem Unternehmen. Obwohl bundesweit gerade diese Problematik stark
ansteigend ist, verweist das Sinziger Unternehmen auf eine starke Abnahme bei den Stress-Faktoren Zeit- und Termindruck, Hektik und
Leistungsdruck. „Dies ist ein Riesen-Erfolg unserer jahrelangen Bemühungen. Sie basieren nicht auf Personalaufstockung, sondern nur auf den Erfolgen
unseres betrieblichen Gesundheits-Managements“, erläutern die Geschäftsführer die Hintergründe. Abschließend muss aber auch darauf hingewiesen
werden, dass es in diesem Bereich noch viel zu tun gibt. „Packen wir es an, damit wir gemeinsam mit unseren Mitarbeitern in Gesundheit alt werden können“
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